Insider: BaFin stellt Prüfung von Deutsche-Bank-Großaktionär HNA ein

Frankfurt (APA/Reuters) - Der chinesische Deutsche-Bank-Großaktionär HNA hat einem Insider zufolge beim Einstieg in das Geldhaus nach Ansicht der Finanzaufsicht BaFin korrekte Stimmrechtsangaben gemacht. Das sei das Ergebnis einer Prüfung der Behörde, die inzwischen beendet wurde, sagte der Insider der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

Die HNA hatte sich im Frühjahr 2017 schrittweise bei der größten deutschen Bank eingekauft und ihren Anteil zwischenzeitlich auf fast zehn Prozent erhöht. Inzwischen liegt er nur noch bei 8,8 Prozent - gehalten vom österreichischen Vermögensverwalter C-Quadrat. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über das Ende der Ermittlungen gegen das finanziell unter Druck stehende Konglomerat HNA berichtet. Ein Sprecher der BaFin wollte sich dazu nicht äußern.

Hätte die BaFin Fehler bei Stimmrechtsangeben festgestellt, hätte dies zu Problemen für HNA bei der Hauptversammlung des Geldhauses Mitte Mai führen können. Denn dann hätten andere Aktionäre einen Entzug der Stimmrechte durchsetzen können. Noch ist die HNA, die wegen ihrer undurchsichtigen Firmenstruktur im Visier der Behörden steht, allerdings nicht völlig vom Haken: Seit längerer Zeit prüft bereits die Europäische Zentralbank (EZB), ob sie die HNA als wichtige Großaktionärin einer von ihr beaufsichtigten Großbank nicht ihrerseits durchleuchten muss.

HNA ist nach dem Emirat Katar der zweitgrößter Anteilseigner der Deutschen Bank. Auf dem dritten Platz folgt der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock. Mitte November hatte sich zudem der Hedgefonds Cerberus an dem Geldhaus beteiligt. Cerberus hält drei Prozent der Stimmrechte.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht