Insider - Cloud-Anbieter Dropbox schlägt Aktien über Preisspanne los

New York (APA/Reuters) - Dank einer hohen Nachfrage hat der Cloud-Anbieter Dropbox nach Informationen von Insidern seine Aktien beim Börsengang zu einem höheren Preis als geplant losgeschlagen. Die Anteilsscheine sollen zu 21 Dollar (17,09 Euro) ausgegeben werden, sagten mit der Angelegeneheit vertraute Personen am Donnerstag. Damit würde das Unternehmen mit 9,18 Milliarden Dollar bewertet.

Am Mittwoch hatte Dropbox die Preisspanne um zwei Dollar auf 18 bis 20 Dollar erhöht. Die Erstnotiz an der Technologiebörse Nasdaq ist für Freitag geplant. Zu den führenden Konsortialbanken gehört die Deutsche Bank.

Bei einer Finanzierungsrunde 2014 war Dropbox auf fast zehn Milliarden Dollar taxiert worden. Der Börsengang ist die größte Emission eines US-Technologieunternehmens seit März 2017, als der Snapchat-Betreiber Snap den Schritt wagte.

Das 2007 gegründete Unternehmen bot zunächst nur einen kostenlosen Service an, mit dem Verbraucher Fotos, Musik oder andere Daten teilen können. Dies haben mittlerweile aber nicht nur der direkte Rivale Box, sondern auch Konzerne wie Google, Microsoft oder Amazon.com im Sortiment. Dropbox konzentriert sich daher verstärkt auf Geschäftskunden. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen elf Millionen zahlende Kunden in 180 Ländern.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los