Inhaftierter Audi-Chef muss weiter auf Freilassung warten

München/Ingolstadt (APA/Reuters) - Die Gerichtsentscheidung über eine Freilassung des beurlaubten Audi-Chefs Rupert Stadler aus der Untersuchungshaft zieht sich hin. Zwischen den Verfahrensbeteiligten würden darüber noch Schriftsätze ausgetauscht, sagten zwei Insider am Mittwoch zu Reuters. Stadler, der seit sechs Wochen in Untersuchungshaft sitzt, hatte dagegen vor zwei Wochen Beschwerde eingelegt.

Im Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen von Volkswagen und der Konzerntochter Audi verdächtigt die Staatsanwaltschaft München Stadler des Betrugs und der versuchten Zeugenbeeinflussung. Stadler, der im Untersuchungsgefängnis in Augsburg mehrfach von den Staatsanwälten vernommen wurde, hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Der Verdacht der versuchten Zeugenbeeinflussung, den die Staatsanwaltschaft laut Eingeweihten beim Abhören eines Telefonats gewonnen hatte und mit dem sie die Untersuchungshaft begründet, ist schwer zu entkräften. Stadlers Verteidiger will dem Landgericht München dazu nach Angaben aus Kreisen der Beteiligten eine Stellungnahme übermitteln. Das Gericht, die Staatsanwaltschaft und Stadlers Verteidiger äußerten sich am Mittwoch nicht dazu.

In dem Münchner Ermittlungsverfahren waren der frühere Audi-Manager und Porsche-Vorstand Wolfgang Hatz und ein ehemaliger Audi-Ingenieur nach monatelanger Untersuchungshaft gegen Kaution auf freien Fuß gekommen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte