Inflation in Deutschland ebbt leicht ab

Wiesbaden/Berlin (APA/Reuters) - Die Inflationsrate in Deutschland ist im Oktober gesunken. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt nur noch 1,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Juni. Im August und September lag die Teuerungsrate noch bei jeweils 1,8 Prozent.

Verantwortlich für den Rückgang sind vor allem die Energiepreise. Sie erhöhten sich mit 1,2 Prozent weniger als halb so stark wie im Vormonat. Preistreiber hingegen waren erneut Nahrungsmittel: Für sie mussten Verbraucher 4,3 Prozent mehr bezahlen als im Oktober 2016 - das ist der kräftigste Anstieg seit acht Monaten. Dies spüren Konsumenten vor allem bei Butter, die sich um 54 Prozent verteuerte.

Trotz der guten Konjunktur ist der Preisdruck damit vergleichsweise niedrig und liegt unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese strebt für den Währungsraum Raten von knapp zwei Prozent an, die sie für die Konjunktur als ideal ansieht.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest