Inflation in der Türkei steigt auf 15,85 Prozent

Ankara (APA/dpa) - In der Türkei dreht sich die Spirale aus Kursverfall der Landeswährung und Höhenflug der Inflation weiter. Im Juli seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 15,85 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt am Freitag in Ankara mit. Dies ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 2003. Im Vormonat Juni war die Rate bei 15,39 Prozent gelegen.

Eine Ursache für den starken Anstieg der Inflation ist die aktuelle Schwäche der Landeswährung, die importierte Waren spürbar teurer macht. Seit geraumer Zeit befindet sich der Kurs der türkischen Lira im freien Fall. Nachdem Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan klar gemacht hatte, die türkische Notenbank stärker unter seine Fittiche zu nehmen, hatten zuletzt Sanktionen der USA einen weiteren Kurssturz der Lira ausgelöst.

Am Devisenmarkt ging es mit dem Kurs nach Veröffentlichung der Preisdaten am Freitagmorgen vorerst nicht weiter nach unten. Kurz zuvor hatte die türkische Landeswährung aber noch neue Tiefstände im Handel mit dem US-Dollar und dem Euro erreicht. Für einen Euro wurden nahezu sechs Lira gezahlt und damit so viel wie noch nie. Damit hat die Lira im Vergleich zur europäischen Gemeinschaftswährung seit Beginn des Jahres etwa ein Drittel an Wert verloren.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen