Inflation in Eurozone im Jänner um 0,4 Prozent gestiegen

Die Eurozone hat im Jänner eine Inflation von 0,4 Prozent gegenüber Dezember 2015 verzeichnet. Nach einer Schnellschätzung von Eurostat vom Freitag verhinderten die weiterhin sinkenden Energiepreise einen stärkeren Preisauftrieb. Allerdings sind die 0,4 Prozent der höchste Wert seit Oktober 2014 - damals ebenfalls 0,4 Prozent.

Eurostat verwies darauf, dass im Jänner des Jahres die Preise für Dienstleistungen zwar auf 1,2 Prozent stiegen, gefolgt von Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak (+1,1 Prozent), auch bei Industriegütern gab es eine Teuerung um 0,7 Prozent, doch gingen auf der anderen Seite die Energiepreise neuerlich zurück - und zwar um 5,3 Prozent. Wobei sich der Fall der Energiepreise in den vergangenen Monaten doch abschwächte - im November 2015 waren es noch -7,3 Prozent, im Dezember dann -5,8 Prozent und nunmehr -5,3 Prozent.

Seit Oktober 2014 ist die Inflation mehr oder minder stetig gesunken und hatte im Jänner 2015 den höchsten Negativwert (-0,6 Prozent) erreicht. Seitdem ging es wieder leicht bergauf.

Der komplette Datensatz der EU mit den einzelnen Länderzahlen für den Jänner wird am 25. Februar veröffentlicht.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018