Inflation in China unverändert - Sorge um Deflation bleibt

Shanghai - Die Inflation in China ist im März auf niedrigem Niveau geblieben. Damit geht weiter die Sorge um, dass die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in eine konjunkturschädliche Spirale aus fallenden Preisen rutschen könnte. Die Teuerungsrate auf Jahresniveau lag wie im Februar bei 1,4 Prozent, wie die nationale Statistikbehörde am Freitag mitteilte.

"Das Risiko einer Deflation ist immer noch da", sagte Yu Pingkang, Chefvolkswirt beim Broker Huatai Securities. Deshalb sollte die Zentralbank ihre Geldpolitik weiter lockern, um die Konjunktur anzuschieben.

Experte Frederik Kunze von der NordLB hingegen rechnet nicht unmittelbar mit einer Reaktion aus Peking. Zunächst würden die Zentralbanker wohl die Daten zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal abwarten, die Mittwoch anstehen. "Wenn in der kommenden Woche keine allzu negativen Überraschungen gemeldet werden, dürfte eine neue Leitzinssenkung unwahrscheinlicher werden", sagte Kunze. Allerdings sei weiter damit zu rechnen, dass die sogenannten Mindestreserveanforderungen der Banken gelockert würden, um die Kreditvergabe der Wirtschaft anzukurbeln. Experten gehen davon aus, dass Chinas Wirtschaft zwischen Jänner und März binnen Jahresfrist nur um sieben Prozent gewachsen ist - dies wäre so wenig wie seit rund sechs Jahren nicht mehr.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co