Inflation - AK will neues Mietrecht, Pensionistenverband Anpassung

Wien (APA) - Die gestiegene Inflation im Juni hat erneut Arbeiterkammer und Pensionistenverband auf den Plan gerufen. AK-Präsidentin Renate Anderl forderte angesichts anziehender Mietpreise eine Mietrechtsreform mit klaren Mietzinsobergrenzen, Pensionistenverband-Präsident Peter Kostelka wünscht sich eine "dringend notwendige" neue Pensionsanpassungsformel.

Die Preise für Mietwohnungen sind im Juni nach Berechnungen der Statistik Austria um im Schnitt 3,6 Prozent gestiegen. "Viele Menschen können sich die eigenen vier Wände immer schwerer leisten", sagte Anderl am Mittwoch in einer Aussendung. Der wirtschaftsliberale Thintank Agenda Austria sieht das Problem am Mietmarkt nur über ein höheres Angebot lösbar, nicht über Mietpreisregulierungen. "Was wir brauchen, ist eine Politik, die neue Bauvorhaben möglich macht und nicht erschwert", so Agenda-Austria-Ökonom Lukas Sustala.

Pensionistenvertreter Kostelka kritisierte einmal mehr, dass Pensionisten bei der jährlichen Pensionsanpassung die Teuerung nach dem allgemeinen Verbraucherpreisindex abgegolten wird und sie so real an Kaufkraft verlören. "Wer nur wenig Pension zur Verfügung hat, profitiert nicht von den um 30 Prozent billiger gewordenen Städteflügen, die den VPI nach unten drücken. Aber er spürt jede Woche, dass der Einkauf empfindlich teurer geworden ist", so Kostelka.

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