Infineon zahlt Qimonda-Gläubigern 260 Millionen Euro

(Reuters) - Infineon zahlt den Gläubigern seiner insolventen Tochter Qimonda gut eine Viertel Milliarde Euro. Der Halbleiterkonzern und Insolvenzverwalter Michael Jaffe hätten sich auf einen Vergleich geeinigt, teilte der Jurist am Mittwoch mit. Demnach bringt Infineon 125 Millionen Euro für das Patentportfolio von Qimonda sowie 135 Millionen Euro für die Beilegung des Großteils der übrigen Streitigkeiten. Über eine zentrale Rechtsfrage bei der Abspaltung des Speicherchip-Spezialisten von der Mutter streiten allerdings beide Seiten weiter vor Gericht. "In wesentlichen Aspekten des Verfahrens haben wir nun eine Lösung erreicht und im Interesse der Gläubiger eine erhebliche Mehrung der Masse erzielen können", erklärte Jaffe. Qimonda war Anfang 2009 pleite gegangen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen