Infineon zahlt Qimonda-Gläubigern 260 Millionen Euro

(Reuters) - Infineon zahlt den Gläubigern seiner insolventen Tochter Qimonda gut eine Viertel Milliarde Euro. Der Halbleiterkonzern und Insolvenzverwalter Michael Jaffe hätten sich auf einen Vergleich geeinigt, teilte der Jurist am Mittwoch mit. Demnach bringt Infineon 125 Millionen Euro für das Patentportfolio von Qimonda sowie 135 Millionen Euro für die Beilegung des Großteils der übrigen Streitigkeiten. Über eine zentrale Rechtsfrage bei der Abspaltung des Speicherchip-Spezialisten von der Mutter streiten allerdings beide Seiten weiter vor Gericht. "In wesentlichen Aspekten des Verfahrens haben wir nun eine Lösung erreicht und im Interesse der Gläubiger eine erhebliche Mehrung der Masse erzielen können", erklärte Jaffe. Qimonda war Anfang 2009 pleite gegangen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte