Infineon Österreich steigerte 2014/15 Umsatz und Gewinn

Infineon Austria hat im Geschäftsjahr 2014/15 wie der deutsche Mutterkonzern sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zugelegt. Obwohl das Ergebnis des Vorjahrs durch die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von rund 20 Mio. Euro bereits ein außergewöhnlich gutes war, wurde das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) neuerlich um 2 Prozent auf 152,1 Mio. Euro gesteigert.

"Die letzten zwölf Monate waren geprägt von Wachstum und Profitabilität", sagte Finanzvorstand Oliver Heinrich am Mittwoch bei der Präsentation der Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Umsatz sei dank der starken Nachfrage nach Energiesparchips um ein Zehntel auf 1,427 Mrd. Euro gestiegen.

Der deutsche Infineon-Konzern hatte vor zwei Wochen seine Ergebniszahlen präsentiert. "Wir stehen heuer bei einem Konzernumsatz von rund 5,8 Mrd. Euro", sagte Infineon-Austria-Chefin Sabine Herlitschka. Die Ergebnismarge habe 15,5 Prozent betragen. Insgesamt beschäftigt der Chipkonzern mit Zentrale in München weltweit rund 35.000 Leute - davon 14.000 in Europa, 3.700 in den USA und 17.000 in Asien.

Infineon Österreich hat seine Zentrale in Villach, wo knapp 3.000 Leute beschäftigt sind. In Klagenfurt ist die Verantwortung für die Informations- und Kommunikationstechnik im Konzern angesiedelt. Im Forschungszentrum in Graz arbeiten fast 300 Leute. In Linz ist Infineon an einem Spin-off-Unternehmen der Kepler-Universität beteiligt und in Wien ist das Sales Office. Insgesamt beschäftigt Infineon in Österreich fast 3.500 Leute, um 188 mehr als im Vorjahr.

Rund 48 Prozent aller Mitarbeiter haben eine akademische Ausbildung. "In den letzten elf Jahren haben wir den Akademiker-Anteil in unserer Belegschaft verdoppelt", sagte Heinrich. Vorstandschefin Herlitschka unterstrich die Bedeutung der Forschung & Entwicklung für Infineon Österreich. Zwar beschäftige man in Österreich nur ein Zehntel der gesamten Konzernbelegschaft, aber immerhin ein Fünftel aller in F&E beschäftigten Konzernmitarbeiter. "363 Mio. Euro oder 25 Prozent des Umsatzes wurden dieses Jahr für Forschung und Entwicklung aufgewendet."

Rund 70 Mitarbeiter werden noch für das neue Betriebsgebäude in Villach gesucht, das Ende Oktober eröffnet wurde - aber es ist nicht einfach, geeignete Leute zu finden. "Seit Jahren weist die Branche darauf hin, dass es einen Mangel gibt an technischen Fachkräften", sagte Herlitschka. Man brauche Leute für die Entwicklung und für die Produktion, sagte Operations-Vorstand Thomas Reisinger. "Im Entwicklungsbereich ist der Bedarf aktuell am größten, weil wir dort wachsen." Man brauche dort vor allem Leute mit Ausbildungen in Naturwissenschaften, Physik und Elektrotechnik. In der Fertigung seien besonders Spezialisten für Elektronik, Steuerung und Mechatronik sehr gefragt.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen