Infineon gründet mit chinesischer SAIC Joint Venture für Elektroautos

Neubiberg/Shanghai (APA/Reuters) - Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon will mit dem chinesischen Autohersteller SAIC bei Elektrofahrzeugen zusammenarbeiten. Die beiden Firmen gründeten ein Joint Venture mit Hauptsitz in Shanghai, wie Infineon in der Nacht auf Freitag mitteilte. SAIC halte 51 Prozent, Infineon 49 Prozent. Das Gemeinschaftsunternehmen SIAPM biete Leistungshalbleiter-Lösungen für Elektrofahrzeuge in China.

Ziel sei es, alle Kunden, die in China produzierten, zu beliefern. Außerhalb Chinas trete Infineon alleine auf. Der Konzern aus Neubiberg bei München macht einen Gutteil seines Geschäfts mit der Autoindustrie. Im Jänner hatte Infineon angekündigt, sich beim autonomen Fahren mit dem chinesischen Suchmaschinenbetreiber Baidu zusammengetan zu haben.

Entwicklungs-Plattformen sind inzwischen in der Autobranche beliebt, um aufwendige technologische Neuerungen voranzutreiben. Alle großen Fahrzeughersteller und ihre Lieferanten arbeiten mit Hochdruck an Systemen für selbstfahrende Autos und Mobilitätsdienste; Allianzen mit Technologieunternehmen sind dabei an der Tagesordnung. China als größter Pkw-Markt der Welt gilt dabei als besonders wichtig, weil das Land die Größe des heimischen Marktes auch dafür nutzt, Technologie-Trends zu bestimmen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte