Industrieproduktion in EU-28 und Eurozone im Juni gesunken

Luxemburg/Brüssel (APA) - Im Juni ist die Industrieproduktion gegenüber Mai im Euroraum um 0,7 Prozent und in der EU-28 um 0,4 Prozent gefallen, gab Eurostat am Dienstag bekannt.

Die stärksten Rückgänge verzeichneten Irland (-8,9 Prozent), die Niederlande (-1,3 Prozent) und Ungarn (-1,2 Prozent). Die größten Zuwächse wurden in Kroatien (+4,5 Prozent), Rumänien (+1,7 Prozent) sowie in der Tschechischen Republik und Finnland (je +1,5 Prozent) registriert.

Für Österreich lagen für Juni keine Daten vor. Im Mai war die Industrieproduktion im Euroraum um 1,4 Prozent und in der EU-28 um 1,3 Prozent gestiegen.

Gegenüber Juni 2017 erhöhte sich die Industrieproduktion heuer im Juni in der Eurozone um 2,5 Prozent und der EU-28 um 2,6 Prozent.

Im Euroraum sei der Rückgang der Industrieproduktion um 0,7 Prozent im Juni gegenüber Mai diesen Jahres darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Investitionsgütern um 2,9 Prozent, von Verbrauchsgütern um 0,6 Prozent, von Vorleistungsgütern um 0,5 Prozent und von Gebrauchsgütern um 0,4 Prozent sank, während die Produktion von Energie um 0,5 Prozent zunahm.

Die rückläufige Entwicklung in der EU-28 um 0,4 Prozent resultiere aus der geringeren Produktion von Investitionsgütern (minus 2,0 Prozent), Vorleistungsgütern (minus 0,3 Prozent), Gebrauchsgütern (minus 0,2 Prozent) und Verbrauchsgütern (minus 0,1 Prozent); die Produktion von Energie stieg hingegen um 0,5 Prozent.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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