Industrieproduktion in Eurozone schrumpfte stärker als gedacht

Die Industrie in der Eurozone hat ihre Produktion im November stärker gedrosselt als erwartet. Die Firmen stellten um 0,7 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Ökonomen hatten lediglich ein Minus von 0,3 Prozent erwartet.

Die Energieversorger drosselten ihre Leistung angesichts des milden Wetters im Herbst überdurchschnittlich - und zwar um 4,3 Prozent. In den 19 Ländern der Währungsunion ergab sich ein unterschiedliches Bild: So sank die Industrieproduktion in Deutschland um 0,5 Prozent und in Portugal sogar um 4,9 Prozent, während sie in der Slowakei um 1,9 Prozent und in Griechenland sogar um 3,3 Prozent hochgefahren wurde. Für Österreich lag kein Wert vor.

Gegenüber dem Vorjahresmonat November 2014 erhöhte sich die Industrieproduktion im November 2015 im Euroraum um 1,1 Prozent und in der EU-28 um 1,4 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte