Industrieproduktion im Euro-Raum stagniert nahezu

Die Industrie in der Euro-Zone ist nur mit einem leichten Produktionsplus ins zweite Quartal gestartet.

Die Betriebe in den 19 Ländern stellten im April durchschnittlich 0,1 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hingegen hatten mit plus 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang von 0,4 Prozent im März. Während die Unternehmen in Frankreich, Italien und Spanien die Produktion im April jeweils drosselten, gab es in Deutschland einen Anstieg um 0,8 Prozent. Die Konjunktur dürfte insgesamt im
laufenden zweiten Quartal an Fahrt verloren haben, sagte Ökonomin Jessica Hinds vom Analysehaus Capital Economics.

Dabei hatte die gesamte Wirtschaft im Währungsraum erst im ersten Quartal ihre Erholung beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt kletterte um 0,4 Prozent und damit etwas kräftiger als Ende 2014. Für das Gesamtjahr 2015 rechnet die EU-Kommission im Euro-Raum mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf