Industrieproduktion im Euro-Raum stagniert nahezu

Die Industrie in der Euro-Zone ist nur mit einem leichten Produktionsplus ins zweite Quartal gestartet.

Die Betriebe in den 19 Ländern stellten im April durchschnittlich 0,1 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hingegen hatten mit plus 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang von 0,4 Prozent im März. Während die Unternehmen in Frankreich, Italien und Spanien die Produktion im April jeweils drosselten, gab es in Deutschland einen Anstieg um 0,8 Prozent. Die Konjunktur dürfte insgesamt im
laufenden zweiten Quartal an Fahrt verloren haben, sagte Ökonomin Jessica Hinds vom Analysehaus Capital Economics.

Dabei hatte die gesamte Wirtschaft im Währungsraum erst im ersten Quartal ihre Erholung beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt kletterte um 0,4 Prozent und damit etwas kräftiger als Ende 2014. Für das Gesamtjahr 2015 rechnet die EU-Kommission im Euro-Raum mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

Hongkong/Peking (APA/Reuters) - Der chinesische Google-Rivale Baidu will laut informierten Kreisen seinen Videodienst iQiyi in den USA an die Börse bringen. Der Schritt könnte schon nächstes Jahr erfolgen, sagte ein Insider am Dienstag. Die Online-Videothek im Stil von Netflix könnte mit 8 bis 10 Mrd. Dollar (8,4 Mrd. Euro) bewertet werden, hatte Bloomberg unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet.
 

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Internetriese Baidu plant US-Börsengang für Videodienst - Kreise

Wien (APA) - Das Bundeskriminalamt (BK) hat am Dienstag vor einer neu adaptierten Betrugsmasche gewarnt. Dabei kontaktieren Betrüger telefonisch Mitarbeiter in Trafiken, Tankstellen und Postpartnerstellen und fordern die Codes von Bitcoin-Ladebons. Bitcoin ist eine Kryptowährung, ein digitales Zahlungsmittel. Bisher waren Telefonwertkarten und Bons für Online-Prepaid-Zahlungsmittel im Visier der Täter.
 

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Betrüger fordern Bitcoin-Ladebons: Polizei warnt vor Betrugsmasche

Brüssel/Luxemburg (APA) - Geschäftsreisen in der EU sind von 2007 bis 2015 um 43,7 Prozent zurückgegangen. Eurostat teilte am Dienstag mit, dass die Zahl der Geschäftsreisen von 206 Mio. im Jahr 2007 auf 116 Mio. im Jahr 2015 gesunken ist. Ursache war neben der Wirtschafts- und Finanzkrise mit geringeren Reisebudgets von Firmen auch die technische Entwicklung bei der Kommunikation.
 

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Geschäftsreisen in der EU gingen 2007-2015 um 43,7 Prozent zurück