Industrieproduktion im Euro-Raum stagniert nahezu

Die Industrie in der Euro-Zone ist nur mit einem leichten Produktionsplus ins zweite Quartal gestartet.

Die Betriebe in den 19 Ländern stellten im April durchschnittlich 0,1 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hingegen hatten mit plus 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang von 0,4 Prozent im März. Während die Unternehmen in Frankreich, Italien und Spanien die Produktion im April jeweils drosselten, gab es in Deutschland einen Anstieg um 0,8 Prozent. Die Konjunktur dürfte insgesamt im
laufenden zweiten Quartal an Fahrt verloren haben, sagte Ökonomin Jessica Hinds vom Analysehaus Capital Economics.

Dabei hatte die gesamte Wirtschaft im Währungsraum erst im ersten Quartal ihre Erholung beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt kletterte um 0,4 Prozent und damit etwas kräftiger als Ende 2014. Für das Gesamtjahr 2015 rechnet die EU-Kommission im Euro-Raum mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"