Industrieproduktion im Euro-Raum stagniert nahezu

Die Industrie in der Euro-Zone ist nur mit einem leichten Produktionsplus ins zweite Quartal gestartet.

Die Betriebe in den 19 Ländern stellten im April durchschnittlich 0,1 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hingegen hatten mit plus 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang von 0,4 Prozent im März. Während die Unternehmen in Frankreich, Italien und Spanien die Produktion im April jeweils drosselten, gab es in Deutschland einen Anstieg um 0,8 Prozent. Die Konjunktur dürfte insgesamt im
laufenden zweiten Quartal an Fahrt verloren haben, sagte Ökonomin Jessica Hinds vom Analysehaus Capital Economics.

Dabei hatte die gesamte Wirtschaft im Währungsraum erst im ersten Quartal ihre Erholung beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt kletterte um 0,4 Prozent und damit etwas kräftiger als Ende 2014. Für das Gesamtjahr 2015 rechnet die EU-Kommission im Euro-Raum mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM