Industrielle Erzeugerpreise im August gesunken

Wien (APA) - Die industriellen Erzeugerpreise sind im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent gesunken, teilte die Statistik Austria heute, Dienstag, mit. Der Rückgang fiel damit etwas stärker aus als im Juli (minus 0,8 Prozent) und im Juni (minus 0,6 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat Juli gaben die Erzeugerpreise im August 2014 leicht um 0,1 Prozent nach.

Wien. Die industriellen Erzeugerpreise sind im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent gesunken, teilte die Statistik Austria heute, Dienstag, mit. Der Rückgang fiel damit etwas stärker aus als im Juli (minus 0,8 Prozent) und im Juni (minus 0,6 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat Juli gaben die Erzeugerpreise im August 2014 leicht um 0,1 Prozent nach.

Zurückzuführen war der Rückgang des Erzeugerpreisindex um 1,0 Prozent im Jahresvergleich laut Statistik Austria vor allem auf die fallenden Preise im Bereich Energie (-3,7 Prozent) und für Vorleistungsgüter (-0,9 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Investitionsgüter waren im August 2014 im Schnitt um 1,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Der Index für Konsumgüter sank um 0,2 Prozent, vor allem wegen Preisrückgängen am Lebensmittelsektor für "pflanzliche und tierische Öle und Fette" (-12,9 Prozent), "Obst- und Gemüseerzeugnisse" (-3,4 Prozent) sowie für "haltbar gemachtes Fleisch und Fleischerzeugnisse" (-2,6 Prozent). Verteuert haben sich bei den Konsumgütern "Musikinstrumente" (+3,1 Prozent), "Spielwaren" (+2,5 Prozent) sowie "Milch und Milcherzeugnisse" (+1,1 Prozent).


Im Monatsabstand sind vor allem die Preise im Bereich der "Herstellung von Textilien" (-0,8 Prozent) sowie der Energieversorgung (-0,6 Prozent) gesunken. Preiserhöhungen gab es in den Bereichen "Metallerzeugung und -bearbeitung" (+0,7 Prozent) sowie "Herstellung Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (+0,3 Prozent).

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro