Industrie in Eurozone startete mit Schwung ins neue Jahr - Umfrage

Berlin (APA/Reuters) - Die Industrie im Euroraum setzt ihre Erholung zu Jahresbeginn spürbar fort. Auch wenn sich das Wachstum im Jänner leicht abschwächte, liefen die Geschäfte rund, wie am Donnerstag aus einer Markit-Umfrage unter 3.000 Unternehmen hervorgeht. "Der rasante Aufschwung des Eurozone-Industriesektors hat sich im Jänner fortgesetzt", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson.

"Die Produktion wurde so stark gesteigert wie selten zuvor seit Umfragebeginn vor zwanzig Jahren, und der Auftragseingang wies abermals einen rekordverdächtigen Zuwachs aus." Unter dem Strich sank der IHS-Markit-Einkaufsmanagerindex nach dem Rekordwert im Dezember allerdings um einen Punkt auf 59,6 Zähler. Das Barometer signalisiert bei mehr als 50 Punkten Wachstum.

Der Index für Deutschland fiel um 2,2 auf 61,1 Punkte. In den Niederlanden (62,5 Zähler) erreichte das Barometer einen neuen Höchststand und in Griechenland (55,2 Zähler) den besten Wert seit über zehn Jahren. In der gesamten Eurozone weiteten die Betriebe ihre Kapazitäten wegen der anziehenden Nachfrage aus und schufen viele neue Stellen.

"Infolge der verbesserten Preismacht der Unternehmen wurden die Verkaufspreise abermals angehoben, nicht zuletzt wegen der galoppierenden Kosten infolge der drastischen Verteuerung von Öl", sagte Williamson. "Dass der Kostenauftrieb verstärkt an die Kunden weitergegeben wurde, könnte durchaus bedeuten, dass die Verbraucherpreise demnächst anziehen."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte