Industrie der Eurozone geht mit Rückenwind ins neue Jahr

Die Industrie in der Eurozone startet nach langer Flaute mit Rückenwind ins neue Jahr. Ihre Geschäfte liefen im Dezember so gut wie seit über eineinhalb Jahren nicht mehr, wie das Markit-Institut bei seiner monatlichen Umfrage unter 3.000 Unternehmen herausfand.

Der Einkaufsmanagerindex kletterte um 0,4 auf 53,2 Punkte. Bereits ab 50 Zählern signalisiert er ein Wachstum. Produktion, Aufträge und Exportnachfrage zogen allesamt an.

"All die positiven Daten täuschen jedoch nicht darüber hinweg, dass der Aufschwung zwar solide, jedoch unspektakulär verläuft", sagte Markit-Ökonom Rob Dobson am Montag. "Tatsache ist, dass der Industriesektor der Eurozone noch immer gut neun Prozent von seiner Größe von vor der Finanzkrise entfernt ist." Bis zur vollständigen Erholung sei es noch ein weiter Weg.

Da auch die griechische Industrie wieder wächst, trugen erstmals seit April 2014 alle erfassten Länder zum Aufschwung bei. "Italien blieb im Dezember Spitzenreiter", erklärte Dobson. Aber auch Deutschland und Frankreich verliehen der Eurozone Auftrieb. Der deutsche Einkaufsmanagerindex kletterte um 0,3 auf 53,2 Punkte. "Bei den Exportaufträgen wurden die höchsten Zuwächse seit fast zwei Jahren verbucht", sagte Markit-Experte Oliver Kolodseike. Vor allem Kunden aus Asien und den USA bestellten demnach mehr Waren "Made in Germany".

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden