Inditex - Heimatland Spanien bescherte Zara-Mutter höhere Gewinne

Eine anziehende Nachfrage in Spanien hat dem Zara-Mutterkonzern Inditex in den ersten drei Quartalen 2015 ein Gewinnplus beschert. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 2,02 Mrd. Euro und damit ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor, wie der H&M-Konkurrent am Donnerstag in Arteixo mitteilte.

Damit traf das Unternehmen die Erwartungen von Analysten. Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 14,7 Mrd. zu. Währungsbereinigt lag das Plus bei 15 Prozent - und diese Entwicklung hielt auch im November an.

Dem spanischen Inditex-Konzern kam dabei die Erholung im Heimatland zugute. In dem von der Eurokrise gebeutelten Land zog die Nachfrage zuletzt wieder an. Den Branchenexperten der Bank Barclays zufolge erreichten die Modeverkäufe im Oktober dort den höchsten Stand seit mindestens sechs Jahren. Inditex hat in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt rund 400 neue Geschäfte eröffnet, die sich über acht Marken verteilen.

Peking (APA/dpa) - Im Handelsstreit mit China bereiten die USA Medienberichten zufolge weitere Strafmaßnahmen vor. Nachdem das Weiße Haus bisher vor allem mit Zöllen auf chinesische Waren drohte, könnten bei Übernahmen von US-Firmen Einschränkungen für chinesische Käufer folgen.
 

Newsticker

USA wollen China Käufe von Technologiefirmen verbieten

Saarbrücken (APA/dpa) - Das Saarland bringt sich als Fabrik-Standort für den Elektroauto-Hersteller Tesla ins Gespräch. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger (SPD) haben am Montag in einem gemeinsamen Brief an Firmenchef Elon Musk für ihr Bundesland geworben, wie die Staatskanzlei in Saarbrücken mitteilte.
 

Newsticker

Saarland will Standort von Tesla-Fabrik werden

Buenos Aires (APA/dpa) - Ein Generalstreik hat Argentinien weitgehend lahmgelegt. Öffentliche Transportmittel standen am Montagmorgen still, Airlines hatten ihre Flüge gestrichen, auch Industrie und Handel ruhten größtenteils. Zu dem 24-stündigen Ausstand, der sich gegen die Wirtschaftspolitik des konservativen Präsidenten Mauricio Macri richtet, hatte der Gewerkschaftsdachverband CGT aufgerufen.
 

Newsticker

Generalstreik legt Argentinien weitgehend lahm