Indiens Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2016 unerwartet stark

Indiens Wirtschaft ist im ersten Quartal 2016 stärker als erwartet gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Jänner bis März 2016 um 7,9 Prozent, wie das indische Statistikamt am Dienstag mitteilte.

Die offiziellen Wachstumszahlen liegen damit über den Schätzungen der meisten Analysten, die im Durchschnitt 7,4 Prozent erwartet hatten. Für das Gesamtjahr 2016 rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem Wachstum von 7,5 Prozent, die indische Wirtschaftsvereinigung FICCI mit 7,7 Prozent.

Unterstützt werden die positiven Prognosen vom Wetterbericht. Fällt die Monsun-Regenzeit wie vorhergesagt heuer sehr gut aus, stärkt dies das Einkommen der Landbevölkerung. Dort lebt die Mehrheit der Menschen von Landwirtschaft, die in Indien stark von der Regenzeit abhängt.

Zumindest teilweise könnte das starke Wachstum aber auch mit einer neuen Art der Berechnung zusammenhängen. Das Statistikamt benutzt seit 2015 die Marktpreise der Güter und Dienstleistungen anstatt der Produktionskosten der Firmen, um das BIP zu berechnen. Nach Einführung der neuen Methode stieg das BIP sprunghaft um knapp zwei Prozentpunkte.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro