Indiens Wirtschaft wächst mit 7,5 Prozent stärker als die chinesische

Indiens Wirtschaftswachstum hat sich zum Jahresanfang beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in dem nach China bevölkerungsreichsten Land der Erde stieg von Jänner bis März um 7,5 Prozent zum Vorjahresquartal, wie aus Daten der Regierung vom Freitag hervorgeht. Das Plus fällt etwas stärker aus als von Ökonomen erwartet und übertrifft auch das Wachstum Chinas von 7,0 Prozent.

"Auf den ersten Blick legen die BIP-Zahlen nahe, dass Indien unter den größeren Volkswirtschaften die am schnellsten wachsende ist", sagte Shilan Shah, Experte beim Analysehaus Capital Economics. Die Daten stünden allerdings nicht im Einklang mit vielen anderen Indikatoren, die zuletzt eher eine Flaute signalisiert hätten. Die Statistiker revidierten zudem das Wachstum von Ende 2014. Das Plus lag bei 6,6 Prozent, nach ursprünglich gemeldeten 7,5 Prozent.

China erwartet für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent. Das wäre der schwächste Zuwachs seit einem Vierteljahrhundert für die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft. Die bisherigen Konjunkturdaten hatte zuletzt bereits eine für chinesische Verhältnisse bescheidene Entwicklung angedeutet und die Frage aufkommen lassen, ob das Wachstum sogar noch geringer ausfallen könnte.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen