Indien testete wiederverwendbaren Weltraumtransporter

Indien testete wiederverwendbaren Weltraumtransporter

Die indische Raumfahrtbehörde ISRO hat erstmals die Mini-Version eines wiederverwendbaren Weltraumtransporters getestet. Eine Rakete hob am Montag vom Weltraumhafen in Sriharikota im Südosten Indiens mit dem Modell des "RLV-TD" ab und setzte es etwa 70 Kilometer über dem Meeresspiegel aus, wie ein Sprecher der Raumfahrtbehörde bestätigte.

Der kleine Raumgleiter habe ein 180-Grad-Manöver vollzogen und sei dann wie geplant zur Erde zurückgekehrt und im Meer geborgen worden. Die Behörde sprach von einem erfolgreichen Probelauf.

"RLV-TD" steht für "Reusable Launch Vehicle - Technology Demonstrator", in etwa "Wiederverwendbare Trägerrakete - wissenschaftliche Testversion". Das mit indischer Technik entwickelte Raumfahrzeug soll in Zukunft die Kosten für den Transport von Satelliten und anderer Nutzlasten in eine Erdumlaufbahn auf einen Bruchteil reduzieren helfen. Die Probeversion hat einen Durchmesser von rund einem Meter - rund ein Sechstel der final geplanten Größe. Die Behörde will innerhalb der kommenden zehn bis 15 Jahre eine voll funktionsfähige Version entwickeln.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro