Indien tritt aus Chinas Schatten

Neu-Delhi - Indien stellt China beim Wirtschaftswachstum in den Schatten. Von Oktober bis Dezember legte das Bruttoinlandsprodukt binnen Jahresfrist um 7,3 Prozent zu, wie die Regierung in Neu-Delhi am Montag mitteilte. In der Volksrepublik lag das Plus bei lediglich 6,8 Prozent. Für das gesamte Steuerjahr (per 30.3.) rechnet die Regierung mit einem Plus von 7,6 Prozent. Im Jahr davor waren es 7,2 Prozent.

Chinas Wirtschaft kühlte sich dagegen nach jahrzehntelangem Boom zuletzt ab und wuchs 2015 mit 6,9 Prozent so gering wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Allerdings trauen manche Experten - ähnlich wie in China - der offiziellen Statistik in Indien nicht über den Weg. Sie passe nicht zu den schwachen Exporten sowie den Daten zu Investitionen und Auftragsentwicklung. "Die Zahlen sehen etwas überhöht aus", sagte der Chefvolkswirt der HDFC Bank, Abheek Barua.

Der Aufschwung der drittgrößten asiatischen Volkswirtschaft nach China und Japan zahlt sich für die deutschen Unternehmen aus: Deren Exporte nach Indien legten 2015 um rund zehn Prozent zu, während die nach China erstmals seit 1997 schrumpften. Allerdings ist der Umsatz mit mehr als 9 Mrd. Euro noch bescheiden: Der mit China ist etwa sieben Mal so groß.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte