Indien droht mit Beschlagnahmung des Vermögens von Vodafone

Indien droht dem britischen Telekommunikationskonzern Vodafone mit der Beschlagnahmung seines Vermögens im Land, sollte das Unternehmen nicht Steuern in Höhe von umgerechnet fast 2 Mrd. Euro nachzahlen. Das teilte Vodafone am Dienstag in New Delhi mit. Der Konzern streitet mit dem indischen Staat seit 2007 um eine Steuerzahlung wegen einer Übernahme.

2007 hatte Vodafone für umgerechnet knapp 10 Mrd. Euro die Indien-Tochter des chinesischen Konzerns Hutchison Whampoa gekauft. Vodafone argumentiert, der Kauf sei außerhalb von Indien abgeschlossen worden und könne daher nicht in Indien besteuert werden. Laut dem indischen Fiskus geht es dagegen um indische Vermögenswerte, daher werde das Geschäft auch in Indien besteuert.
Das Unternehmen kritisierte die Entscheidung der Steuerbehörden scharf. Sie komme zu einem Zeitpunkt, an dem Premierminister Narendra Modi ausländischen Investoren eine steuerliche Vorzugsbehandlung verspreche. Es gebe wohl "keinerlei Verbindung zwischen Regierung und Fiskus", erklärte ein Vodafone-Sprecher.
Vodafone hat in Indien rund 180 Millionen Kunden. Kürzlich startete das Unternehmen den Mobilfunkstandard 4G in mehreren großen Städten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte