Österreich: Beschäftigung 2017 stieg auf 75,4 Prozent

Brüssel (APA) - Neun EU-Staaten haben ihre EU-Beschäftigungsziele bis 2020 bereits erreicht. Österreich hat sich mit einer Erwerbstätigenquote von 75,4 Prozent im Jahr 2017 gegenüber 2016 (74,8 Prozent) zwar verbessert, liegt aber noch unter seinem Ziel von 77,0 Prozent, wie aus Daten des EU-Statistikamtes Eurostat von heute, Freitag, hervorgeht.

Die Erwerbstätigenquote erreichte in Österreich 2017 bei Männern 79,4 Prozent und bei Frauen 71,4 Prozent - in beiden Fällen ein Anstieg gegenüber 2016 (78,7 bzw. 70,9 Prozent). Erwerbstätigenquoten über 75 Prozent verzeichneten im abgelaufenen Jahr Schweden (81,8 Prozent), Deutschland (79,2 Prozent), Estland (78,7 Prozent), Tschechien (78,5 Prozent), Großbritannien (78,2 Prozent), die Niederlande (78,0 Prozent, Dänemark (76,9 Prozent), Litauen (76,0 Prozent) und Österreich. Ihre jeweiligen nationalen Ziele im Rahmen der EU-Beschäftigungsziele bis 2020 erreichten Tschechien, Deutschland, Estland, Litauen, Schweden, Irland, Kroatien, Lettland und Malta.

In der gesamten EU lag die Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-Jährigen mit 72,2 Prozent höher als 2016 (71,1 Prozent). Die EU hat sich bis 2020 ein Ziel von mindestens 75 Prozent gesteckt. Männer kamen EU-weit 2017 auf 78,0 Prozent, Frauen auf 66,5 Prozent.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte