In Italien bahnt sich Fusion zu drittgrößter Bank des Landes an

In Italien bahnt sich Insidern zufolge eine Fusion von zwei Genossenschaftsbanken an, durch die das drittgrößte Institut des Landes entstehen könnte. Die Banca Popolare di Milano und die Banco Popolare führten Gespräche über einen Zusammenschluss bis Anfang März, sagten am Dienstag vier mit dem Vorgang vertraute Personen. Allerdings seien noch einige Punkte zu klären.

Es sei daher voreilig anzunehmen, dass das Geschäft bereits "durch" sei. "Die Gespräche laufen schon eine Weile und es bleibt nicht mehr viel Zeit, um zu einem Abschluss zu gelangen", sagte einer der Insider. "Sie versuchen, sich auf Schlüsselelemente einer Fusion zu einigen."

Sollte der Zusammenschluss gelingen, wäre es der erste seit einer Reform der Regierung im vergangenen Jahr, die auf eine Konsolidierung des zersplitterten Bankensystems abzielt. Genossenschaftsbanken sollen dazu bis Ende 2016 in Aktiengesellschaften umgewandelt werden und die Stimmrechtsverteilung neu regeln, was sie bisher vor Übernahmen schützte.

Die Banco Popolare ist die fünftgrößte Bank Italiens. Sie kommt auf eine Marktkapitalisierung von fast 4 Milliarden Euro. Die BPM kommt auf einen ähnlichen Marktwert.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte