In Italien bahnt sich Fusion zu drittgrößter Bank des Landes an

In Italien bahnt sich Insidern zufolge eine Fusion von zwei Genossenschaftsbanken an, durch die das drittgrößte Institut des Landes entstehen könnte. Die Banca Popolare di Milano und die Banco Popolare führten Gespräche über einen Zusammenschluss bis Anfang März, sagten am Dienstag vier mit dem Vorgang vertraute Personen. Allerdings seien noch einige Punkte zu klären.

Es sei daher voreilig anzunehmen, dass das Geschäft bereits "durch" sei. "Die Gespräche laufen schon eine Weile und es bleibt nicht mehr viel Zeit, um zu einem Abschluss zu gelangen", sagte einer der Insider. "Sie versuchen, sich auf Schlüsselelemente einer Fusion zu einigen."

Sollte der Zusammenschluss gelingen, wäre es der erste seit einer Reform der Regierung im vergangenen Jahr, die auf eine Konsolidierung des zersplitterten Bankensystems abzielt. Genossenschaftsbanken sollen dazu bis Ende 2016 in Aktiengesellschaften umgewandelt werden und die Stimmrechtsverteilung neu regeln, was sie bisher vor Übernahmen schützte.

Die Banco Popolare ist die fünftgrößte Bank Italiens. Sie kommt auf eine Marktkapitalisierung von fast 4 Milliarden Euro. Die BPM kommt auf einen ähnlichen Marktwert.

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutschlands Maschinenbauer trotzen bisher internationalen Handelskonflikten. Im ersten Halbjahr stiegen die Auslieferungen von Maschinen "Made in Germany" gegenüber dem starken Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 86,7 Mrd. Euro, teilte der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mit.
 

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Maschinenbau-Export hält Kurs in handelspolitischen Stürmen

Wien (APA) - Das Internet der Dinge beschäftigt immer mehr heimische Unternehmen, viele wissen aber nicht, wo sie ansetzen sollen. Die Interessenvertretung Plattform Industrie 4.0 hat nun acht Forschungsfelder erarbeitet, die für den österreichischen Weg im digitalen Wandel zentral sein sollen. Denn "abwarten ist gefährlich", meinte Vereins-Geschäftsführer Roland Sommer am Montag.
 

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Forschungswegweiser soll heimische Firmen für Industrie 4.0 rüsten

Frankfurt am Main/Berlin (APA/dpa) - In den deutschen Großstädten sind die Mieten stark gestiegen, ein Ende ist nicht in Sicht - auch weil die Baukosten immer höher klettern. Auch die Kommunen tragen einen Teil der Schuld, klagt nun die Immobilienwirtschaft. Die Städte reagieren empört.
 

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Deutsche Immobilienwirtschaft sieht Wohnbau-Versäumnisse der Kommunen