In Italien bahnt sich Fusion zu drittgrößter Bank des Landes an

In Italien bahnt sich Insidern zufolge eine Fusion von zwei Genossenschaftsbanken an, durch die das drittgrößte Institut des Landes entstehen könnte. Die Banca Popolare di Milano und die Banco Popolare führten Gespräche über einen Zusammenschluss bis Anfang März, sagten am Dienstag vier mit dem Vorgang vertraute Personen. Allerdings seien noch einige Punkte zu klären.

Es sei daher voreilig anzunehmen, dass das Geschäft bereits "durch" sei. "Die Gespräche laufen schon eine Weile und es bleibt nicht mehr viel Zeit, um zu einem Abschluss zu gelangen", sagte einer der Insider. "Sie versuchen, sich auf Schlüsselelemente einer Fusion zu einigen."

Sollte der Zusammenschluss gelingen, wäre es der erste seit einer Reform der Regierung im vergangenen Jahr, die auf eine Konsolidierung des zersplitterten Bankensystems abzielt. Genossenschaftsbanken sollen dazu bis Ende 2016 in Aktiengesellschaften umgewandelt werden und die Stimmrechtsverteilung neu regeln, was sie bisher vor Übernahmen schützte.

Die Banco Popolare ist die fünftgrößte Bank Italiens. Sie kommt auf eine Marktkapitalisierung von fast 4 Milliarden Euro. Die BPM kommt auf einen ähnlichen Marktwert.

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

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US-Börsen starten zur Eröffnung durch

Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

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Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus