In Deutschland wird so viel gearbeitet wie seit 1992 nicht mehr

In Deutschland wird so viel gearbeitet wie seit 1992 nicht mehr. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 58,5 Milliarden Stunden, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mitteilte. "Das Arbeitsvolumen hat sich auch bei durchwachsener Konjunktur kräftig erhöht", sagte IAB-Experte Enzo Weber.

Grund sei zum einen die Rekordbeschäftigung von durchschnittlich 42,7 Millionen. Zum anderen sei aber auch die Jahresarbeitszeit gestiegen, und zwar um 0,6 Prozent auf 1.371 Stunden je Beschäftigtem.

So erhöhte sich die Zahl der geleisteten und bezahlten Überstunden auf 21,1, was einem Anstieg von 1,1 Stunden entspricht. Die unbezahlten Überstunden legten demnach von 27,2 auf 27,8 Stunden zu, so das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit. Gleichzeitig sammelte sich wieder ein Guthaben von durchschnittlich 1,3 Stunden auf den Arbeitszeitkonten an, nachdem diese 2013 noch um drei Stunden abgebaut wurden.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker