In Deutschland wird so viel gearbeitet wie seit 1992 nicht mehr

In Deutschland wird so viel gearbeitet wie seit 1992 nicht mehr. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden erhöhte sich im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 58,5 Milliarden Stunden, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mitteilte. "Das Arbeitsvolumen hat sich auch bei durchwachsener Konjunktur kräftig erhöht", sagte IAB-Experte Enzo Weber.

Grund sei zum einen die Rekordbeschäftigung von durchschnittlich 42,7 Millionen. Zum anderen sei aber auch die Jahresarbeitszeit gestiegen, und zwar um 0,6 Prozent auf 1.371 Stunden je Beschäftigtem.

So erhöhte sich die Zahl der geleisteten und bezahlten Überstunden auf 21,1, was einem Anstieg von 1,1 Stunden entspricht. Die unbezahlten Überstunden legten demnach von 27,2 auf 27,8 Stunden zu, so das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit. Gleichzeitig sammelte sich wieder ein Guthaben von durchschnittlich 1,3 Stunden auf den Arbeitszeitkonten an, nachdem diese 2013 noch um drei Stunden abgebaut wurden.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht