In BAWAG-Bilanz noch alte Verlustvorträge - Kein Dividendenhindernis

In der Bilanz der BAWAG finden sich immer noch hohe Verlustvorträge als Altlasten der Karibik- und Refco-Spekulationsgeschäfte, die 2006/07 letztlich den rettenden Eigentümerwechsel erzwungen hatten.

Ein Gewinn eines Jahres kann mit den Verlusten früherer Geschäftsjahre verrechnet werden. Mit jedem Jahresgewinn sinkt dieser Verlustvortrag und damit die eigenkapitalwirksame Summe der seit Jahren mitgeschleppten Verluste, bis sie nach Jahren ganz abgebaut sind. Unternehmen sehen dies als eine Art Steuergutschrift bei der Finanz, womit sich die jährliche Steuerleistung massiv reduziert.

Bei der BAWAG PSK lag dieser Verlustvortrag Ende 2013 bei rund 3 Mrd. Euro, Ende 2014 waren es noch 2,8 Mrd. Euro.

Die Bank hat nach eigenen Angaben sehr konservativ die steuerpflichtigen Gewinne für die nächsten fünf Jahre auf etwas mehr als 1 Mrd. Euro angesetzt. Somit sind es nach Bankangaben noch rund 1,7 Mrd. Euro steuerlicher Verlustvortrag, der zu "kapitalisieren" sei.

Ein Dividendenhindernis sind solche Verlustvorträge nicht, wird betont.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern