In BAWAG-Bilanz noch alte Verlustvorträge - Kein Dividendenhindernis

In der Bilanz der BAWAG finden sich immer noch hohe Verlustvorträge als Altlasten der Karibik- und Refco-Spekulationsgeschäfte, die 2006/07 letztlich den rettenden Eigentümerwechsel erzwungen hatten.

Ein Gewinn eines Jahres kann mit den Verlusten früherer Geschäftsjahre verrechnet werden. Mit jedem Jahresgewinn sinkt dieser Verlustvortrag und damit die eigenkapitalwirksame Summe der seit Jahren mitgeschleppten Verluste, bis sie nach Jahren ganz abgebaut sind. Unternehmen sehen dies als eine Art Steuergutschrift bei der Finanz, womit sich die jährliche Steuerleistung massiv reduziert.

Bei der BAWAG PSK lag dieser Verlustvortrag Ende 2013 bei rund 3 Mrd. Euro, Ende 2014 waren es noch 2,8 Mrd. Euro.

Die Bank hat nach eigenen Angaben sehr konservativ die steuerpflichtigen Gewinne für die nächsten fünf Jahre auf etwas mehr als 1 Mrd. Euro angesetzt. Somit sind es nach Bankangaben noch rund 1,7 Mrd. Euro steuerlicher Verlustvortrag, der zu "kapitalisieren" sei.

Ein Dividendenhindernis sind solche Verlustvorträge nicht, wird betont.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte