In BAWAG-Bilanz noch alte Verlustvorträge - Kein Dividendenhindernis

In der Bilanz der BAWAG finden sich immer noch hohe Verlustvorträge als Altlasten der Karibik- und Refco-Spekulationsgeschäfte, die 2006/07 letztlich den rettenden Eigentümerwechsel erzwungen hatten.

Ein Gewinn eines Jahres kann mit den Verlusten früherer Geschäftsjahre verrechnet werden. Mit jedem Jahresgewinn sinkt dieser Verlustvortrag und damit die eigenkapitalwirksame Summe der seit Jahren mitgeschleppten Verluste, bis sie nach Jahren ganz abgebaut sind. Unternehmen sehen dies als eine Art Steuergutschrift bei der Finanz, womit sich die jährliche Steuerleistung massiv reduziert.

Bei der BAWAG PSK lag dieser Verlustvortrag Ende 2013 bei rund 3 Mrd. Euro, Ende 2014 waren es noch 2,8 Mrd. Euro.

Die Bank hat nach eigenen Angaben sehr konservativ die steuerpflichtigen Gewinne für die nächsten fünf Jahre auf etwas mehr als 1 Mrd. Euro angesetzt. Somit sind es nach Bankangaben noch rund 1,7 Mrd. Euro steuerlicher Verlustvortrag, der zu "kapitalisieren" sei.

Ein Dividendenhindernis sind solche Verlustvorträge nicht, wird betont.

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus

Oak Brook (Illinois) (APA/AFP) - Angestellte der Fast-Food-Kette McDonald's sind in zehn Städten der USA auf die Straße gegangen, um gegen mangelnden Schutz vor sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz zu demonstrieren. McDonald's tue nicht genug gegen eine in seinen Restaurants "weitverbreitete Kultur der Verharmlosung", lautete ihr Vorwurf.
 

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Protest von McDonald's-Angestellten gegen Übergriffe in den USA

Stans (APA) - Der Tiroler Marmeladenhersteller Darbo mit Sitz in Stans im Unterinntal hat im Geschäftsjahr 2017 mehr Gewinn gemacht. Der Jahresüberschuss stieg auf 8,4 Mio. Euro. Im Jahr 2016 hatte er noch 5,8 Mio. Euro betragen, geht aus dem am Mittwoch im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Abschluss hervor.
 

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Marmeladenhersteller Darbo im Vorjahr mit mehr Gewinn