In BAWAG-Bilanz noch alte Verlustvorträge - Kein Dividendenhindernis

In der Bilanz der BAWAG finden sich immer noch hohe Verlustvorträge als Altlasten der Karibik- und Refco-Spekulationsgeschäfte, die 2006/07 letztlich den rettenden Eigentümerwechsel erzwungen hatten.

Ein Gewinn eines Jahres kann mit den Verlusten früherer Geschäftsjahre verrechnet werden. Mit jedem Jahresgewinn sinkt dieser Verlustvortrag und damit die eigenkapitalwirksame Summe der seit Jahren mitgeschleppten Verluste, bis sie nach Jahren ganz abgebaut sind. Unternehmen sehen dies als eine Art Steuergutschrift bei der Finanz, womit sich die jährliche Steuerleistung massiv reduziert.

Bei der BAWAG PSK lag dieser Verlustvortrag Ende 2013 bei rund 3 Mrd. Euro, Ende 2014 waren es noch 2,8 Mrd. Euro.

Die Bank hat nach eigenen Angaben sehr konservativ die steuerpflichtigen Gewinne für die nächsten fünf Jahre auf etwas mehr als 1 Mrd. Euro angesetzt. Somit sind es nach Bankangaben noch rund 1,7 Mrd. Euro steuerlicher Verlustvortrag, der zu "kapitalisieren" sei.

Ein Dividendenhindernis sind solche Verlustvorträge nicht, wird betont.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los