In Australien rollt das letzte im Land produzierte Auto vom Band

Sydney (APA/AFP) - In Australien ist am Freitag das letzte im Land produzierte Auto vom Band gerollt - ein Pkw der Traditionsmarke Holden. Die Schließung des Werks im Norden von Adelaide im Bundesstaat South Australia ist das Ende einer Ära: Holden war 1856 als Sattlerei gegründet worden und stellte 1948 das erste Auto in Massenfertigung in Australien her.

Premierminister Malcolm Turnbull sagte, er sei sehr traurig, "wie wir alle". Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs beschäftigte Holden 24.000 Menschen. Jetzt sind es nur noch 950. "Hier gibt es eine Reihe von Leuten, die seit den 70ern hier arbeiten. Heute ist ein sehr emotionaler Tag für einige und ein sehr trauriger", sagte John Camillo von der Industriegewerkschaft AMWU. Die Gewerkschaft macht die Regierung für die Schließung verantwortlich - Subventionen für die Industrie gibt es seit 2014 nicht mehr.

Auch der japanische Autobauer Toyota und der US-Hersteller Ford haben ihre Werke in Australien bereits geschlossen - Ford vor rund einem Jahr, Toyota Anfang Oktober in Melbourne. Gründe sind der vergleichsweise kleine Absatzmarkt und die starke Konkurrenz von Werken in Asien.

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Washington (APA/dpa-AFX) - Die Rohölbestände in den USA sind in der vergangenen Woche deutlich stärker gesunken als von Experten erwartet. Sie fielen um 6,9 Mio. Barrel auf 412,7 Mio. Barrel, wie das US-Energieministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt ein Minus von 3,2 Mio. Barrel erwartet.
 

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Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - Der deutsche Chemiekonzern BASF hat seinen Gewinn im vergangen Jahr deutlich gesteigert und die Analystenschätzungen übertroffen. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) legte nach ersten Berechnungen um 32 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro zu, wie der DAX-Konzern am Donnerstag mitteilte.
 

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