Bosch-Analyse: In 10 Jahren jedes 2. Fahrrad ein E-Bike

Stuttgart (APA) - Die Fahrradindustrie und ihre Zulieferer erwarten, dass das rasante Wachstum des Markts für Elektrofahrräder in Europa weitergeht. "Wir halten es für realistisch, dass in zehn Jahren jedes zweite neu verkaufte Fahrrad in europäischen Kernmärkten ein E-Bike ist", prognostizierte Claus Fleischer, Geschäftsleiter von Bosch eBike Systems.

Europaweit wurden 2016 laut europäischem Branchenverband CONEBI (Confederation of the European Bike Industry) 1.667.000 E-Bikes verkauft, das war ein Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zu 2015. Eine Bosch-Marktstudie mit 5.421 Befragten aus sechs europäischen Ländern von Juni bis Juli dieses Jahres ergab: 10 Prozent der Befragten besitzen ein Elektrofahrrad, 16 Prozent ziehen den Kauf innerhalb eines Jahres in Erwägung. Im Fokus stünden dabei E-Citybikes (29 Prozent), gefolgt von elektroangetriebenen Trekkingbikes (11 Prozent), Urbanbikes (9 Prozent) und E-Mountainbikes (8 Prozent).

Tausende verschiedene Fahrradtypen sind am Markt: Eine Erhebung der Online-Plattform e-bike-finder.com wies für das Vorjahr 2.556 verschiedene E-Bike-Modelle von insgesamt 80 Herstellern im Jahr 2016 aus.

Wien (APA) - Das in Italien gegründete Co-Working-Netzwerk Talent Garden (TAG) wird gemeinsam mit den Business Angels von Startup300 mit Förderungen der Wirtschaftsagentur Wien im Spätherbst in Wien einen 5.000m2 großen Standort eröffnen. Dort sollen über 500 Arbeitsmöglichkeiten für Freiberufler, Start-ups, KMUs und größere Unternehmen entstehen.
 

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Co-Working-Netzwerk Talent Garden eröffnet im Spätherbst in Wien

Wiesbaden (APA/dpa) - Wegen des schwächeren Außenhandels hat die exportorientierte deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal 2018 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und damit nur noch halb so stark wie Ende 2017, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
 

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Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo - Export schwächelt

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienst-Vermittler Uber zieht seine selbstfahrenden Autos nach einem tödlichen Unfall komplett aus dem US-Bundesstaat Arizona ab. Künftig werde das Roboterwagen-Projekt stattdessen in Pittsburgh und San Francisco gebündelt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
 

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Uber verzichtet nach Todescrash auf Roboterwagen-Fahrten in Arizona