Implantierte Chips als Eintrittskarten für Fußballfans

Buenos Aires - Fans des argentinischen Fußball-Erstligisten Tigre können die Leidenschaft für ihr Team künftig unter der Haut tragen. Der Verein der gleichnamigen Vorstadt von Buenos Aires hat seinen Mitgliedern angeboten, sich einen Chip einsetzen zu lassen. Damit würden sie Zugang ins Stadion haben - falls sie keine Vereinsbeiträge schulden.

Der Chip von der Größe eines Reiskorns übermittelt einem Lesegerät am Stadioneingang die Daten des Trägers. "Das System befindet sich noch in einer experimentellen Phase", erklärte der Generalsekretär des Vereins, Enrique Rocino. Es fehle noch die Zulassung der Gesundheitsbehörden.

Rocino ließ sich aber bereits ein Implantat einsetzen und zeigte den Vorgang beim Stadioneintritt auf einem Video, das auf YouTube zu sehen ist.

Implantate von RFID-Chips ("radio-frequency identification") bei Menschen sind in den USA schon vor einigen Jahren zugelassen worden. Kontrovers wurde allerdings die mögliche Verletzung des persönlichen Datenschutzes diskutiert.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu