Implantierte Chips als Eintrittskarten für Fußballfans

Buenos Aires - Fans des argentinischen Fußball-Erstligisten Tigre können die Leidenschaft für ihr Team künftig unter der Haut tragen. Der Verein der gleichnamigen Vorstadt von Buenos Aires hat seinen Mitgliedern angeboten, sich einen Chip einsetzen zu lassen. Damit würden sie Zugang ins Stadion haben - falls sie keine Vereinsbeiträge schulden.

Der Chip von der Größe eines Reiskorns übermittelt einem Lesegerät am Stadioneingang die Daten des Trägers. "Das System befindet sich noch in einer experimentellen Phase", erklärte der Generalsekretär des Vereins, Enrique Rocino. Es fehle noch die Zulassung der Gesundheitsbehörden.

Rocino ließ sich aber bereits ein Implantat einsetzen und zeigte den Vorgang beim Stadioneintritt auf einem Video, das auf YouTube zu sehen ist.

Implantate von RFID-Chips ("radio-frequency identification") bei Menschen sind in den USA schon vor einigen Jahren zugelassen worden. Kontrovers wurde allerdings die mögliche Verletzung des persönlichen Datenschutzes diskutiert.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen