Immokonzern Vonovia traut sich 2018 mehr zu - Dividende steigt

Bochum (APA/Reuters) - Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia traut sich beflügelt von höheren Mieteinnahmen und einer steigenden Bewertung seiner Immobilien 2018 mehr zu. Im kommenden Jahr peile man eine Steigerung des operativen Ergebnisses aus dem laufenden Geschäft (FFO) auf 960 bis 980 Mio. Euro an, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bochum mit.

Die Dividende für das laufende Jahr, die zur Hauptversammlung im kommenden Mai ausgezahlt wird, soll um 20 Cent je Aktie auf 1,32 Euro klettern, sagte Vonovia-Chef Rolf Buch.

Die im Frühjahr angehobene Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigte der Dax-Konzern - erwartet wird ein FFO zwischen 910 und 920 Mio. Euro. Buch hatte die Gewinnerwartungen nach Abschluss der Übernahme des österreichischen Immobilienkonzerns conwert zum Ende des ersten Quartals nach oben geschraubt.

Vonovia will sein Investitionsprogramm zur Renovierung des Wohnungsbestandes und für Neubauten fortsetzen und so wie heuer auch 2018 rund eine Milliarde Euro dafür ausgeben. Die Investitionen würden auch in den Folgejahren auf diesem Niveau verharren. "Wir können 30.000 Wohnungen auf eigenen Grundstücken bauen. Im Moment schaffen wir rund 2.000 pro Jahr", sagte Buch.

2,9 Prozent der deutschlandweit rund 354.000 Wohnungen des Konzerns standen Ende September leer - ein Großteil wegen laufender Renovierungen. Der Wert der Immobilien stieg seit Jahresbeginn um 14 Prozent auf fast 31 Mrd. Euro (Dezember 2016: 27,1 Mrd. Euro). Ende des Jahres dürfte der Wert laut Buch bei rund 34 Mrd. Euro liegen.

Vonovia hat vor kurzem die Beschränkung auf Deutschland aufgegeben. "Wir wissen, dass wir noch viele Entwicklungsperspektiven haben - auch außerhalb unseres Kernmarktes in Deutschland", sagte Buch. Vonovia hatte Mitte Oktober eine Partnerschaft mit dem französischen Wohnungsunternehmen SNI bekanntgegeben, um den französischen Markt kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. In den kommenden Wochen finden mehrere gemeinsame Workshops statt, erste Ergebnisse sollen Ende Jänner 2018 dem Management präsentiert werden. "Es ist zu früh darüber zu spekulieren, wie es danach weitergeht", sagte Buch.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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