Immofinanz verkauft Wohnungen und Hotel für knapp 100 Mio Euro

Die börsennotierte Immofinanz mustert weiter aus. In den vergangenen Wochen seien mehrere Wiener Immobilien verkauft worden, darunter ein Wohnimmobilienpaket und das letzte Hotel im Bestand, das Hotel Leonardo am Gürtel mit 204 Zimmern, teilte der Immobilienkonzern am Montag mit.

Der Transaktionserlös liege bei knapp 100 Mio. Euro und damit "deutlich über den Buchwerten der Immobilien".

Das Hotel Leonardo sei an den Pächter verkauft worden. Das Wohnpaket, bestehend aus acht Immobilien mit einer vermietbaren Gesamtfläche von rund 26.000 Quadratmeter, ging an die Wiener Städtische und Sparkassen Versicherung. "Mit der Abgabe des Wohnportfolios und des Hotels schärfen wir unser Profil als rein gewerblicher Immobilienkonzern", erklärte Immofinanz-Chef Oliver Schumy. Der Anteil des Geschäftsfelds "Sonstige" am Bestandsportfolio der Immofinanz sinke auf rund 2 Prozent, nach 3,4 Prozent mit Stand 31. Jänner 2015.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen