Immofinanz macht fette Kasse mit Moskau-Portfolio

Wien (APA) - Die börsenotierte Immofinanz hat nach langen Suchen einen Käufer für das gesamte Einzelhandelsportfolio in Moskau gefunden. Käufer ist die russische Fort Group. Zuzüglich Finanzpassiva beläuft sich der Kaufpreis für das Bruttovermögen auf rund 901 Mio. Euro. Das entspreche einem Kaufpreis für das Reinvermögen von bis zu 226 Mio. Euro, teilte die Immofinanz am Montag mit.

Der erwartet Endkonsolidierungseffekt auf das Konzerneigenkapital wird voraussichtlich minus 169 Mio. Euro bzw. minus 0,15 Euro auf den Nettovermögenswert je Aktie (EPRA NAV) ausmachen. Der Kaufvertrag wurde heute unterzeichnet, das Closing wird bis Jahresende 2017 erwartet. Damit seien keine weiteren liquiditätsbelastenden Eigenkapitalzuschüsse mehr für das russische Portfolio notwendig.

Der Kauf erfolgt in Form eines Share Deals, also der Übernahme von Anteilen an den zum Verkauf stehenden Gesellschaften.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht