Immofinanz will bis 29 Prozent von CA Immo - 18,5 Euro/Aktie geboten

Die Immofinanz bietet jetzt für die CA Immo: Vorstand und Aufsichtsrat haben heute beschlossen, ein freiwilliges öffentliches Teilangebot für eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 29 Prozent des ausstehenden Grundkapitals der CA Immobilien Anlagen AG abzugeben. Das Angebot zielt auf 28,7 Mio. Stück Aktien.

Als Angebotspreis wurden 18,50 Euro je Aktie geboten, das entspreche dem Niveau, zu dem O1 26 Prozent an CA Immo erworben habe und liege um 1 Euro über dem Schlusskurs von Freitag, hieß es in einer Mitteilung am Montag.

"Wir haben bereits im Vorjahr anlässlich des UniCredit-Ausstiegs bei der CA Immo unser Interesse am kleineren Mitbewerber artikuliert, und ich kann die damals geäußerten Argumente nur wiederholen", so Immofinanz-Chef Eduard Zehetner. Die CA Immo passe sehr gut zur Immofinanz.

Die Immofinanz-Aktie wurde bis 9.50 Uhr vom Handel an der Wiener Börse ausgesetzt. Um 11.00 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt.

Erst Mitte März hat der Vorstand der Immofinanz ein Angebot der CA Immo/O1 für die Immofinanz als "zu billig" zurückgewiesen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht