Immofinanz-HV soll am 17.4. OK für CA-Immo-Angebot geben

Wien - Die Übernahmeschlacht der beiden heimischen Immobilienkonzerne Immofinanz und CA Immo geht in die nächste Runde. Die Immofinanz beruft für 17. April eine außerordentliche Hauptversammlung ein. Da sollen die Aktionäre ihre Ermächtigung für das CA-Immo-Teilangebot geben. Zwei Tage davor läuft das Gegenangebot der CA Immo und ihres russischen Miteigners Boris Mints (O1 Group) für die Immofinanz aus.

Mit der Einberufung der außerordentlichen Hauptversammlung folge die Immofinanz einer Empfehlung der Übernahmekommission, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die CA Immo und O1 streben bei der Immofinanz einen Stimmrechtsanteil von mindestens 25 Prozent an. Sie bieten 2,80 Euro je Aktie. Das Immofinanz-Management hält den Preis für viel zu niedrig und legte prompt ein Gegenoffert vor: Mit bis zu 29 Prozent will man beim Rivalen einsteigen, der Angebotspreis liegt bei 18,5 Euro je Aktie. Die O1-Gruppe lehnt das ab.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen