Immofinanz-Einstieg bei der s Immo zieht sich noch hin

Wien (APA) - Der im April paktierte Einstieg des Immobilienkonzerns Immofinanz bei der s Immo ist noch nicht abgeschlossen. Was fehlt, ist das grüne Licht der Wettbewerbsbehörden. Die Closing-Frist für den 390 Mio. Euro schweren Deal sei nun von 1. Oktober auf 30. November verlängert worden, teilten die beiden börsennotierten Unternehmen am Dienstag mit.

Die Immofinanz legt für die Beteiligung im Ausmaß von 29,14 Prozent 20 Euro je Aktie auf den Tisch. Verkäufer sind die RPR-Gruppe (21,86 Prozent) rund um den Geschäftsmann Ronny Pecik sowie die Signa-Gruppe (7,28 Prozent) rund um den Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko.

Die Aktienkaufverträge stünden "insbesondere unter der aufschiebenden Bedingung der kartell- bzw. wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit/Nichtuntersagung der zuständigen Kartellbehörden", hieß es heute. Das "Longstop-Datum" unter dem Aktienkaufvertrag vom 18. April 2018 sei nun "vorsorglich einvernehmlich von 1.10.2018 auf 30.11.2018 erstreckt" worden. Dies werde "nur der Vollständigkeit halber ergänzend bekanntgegeben". Alles andere sei "weiterhin unverändert".

Pecik gehören derzeit 21,86 Prozent direkt und indirekt (über ein Signa-Konstrukt) am der s Immo; 10,22 Prozent befinden sich in Händen der Vienna-Insurance-Group-Tochter s Versicherung und 67,92 Prozent werden von institutionellen und privaten Investoren gehalten. Die s Immo ist ihrerseits an der Immofinanz mit 12 Prozent beteiligt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen