Immobilienpreise steigen nicht mehr so rasant

Wien - Die regionalen Preisunterschiede für Immobilien sind groß. Die Preise sind zuletzt aber nur mehr moderat gewachsen oder in manchen Kategorien sogar deutlich zurückgegangen, geht aus dem heute Dienstag veröffentlichten Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer hervor. Der Trend aus Städten wie Wien in die günstigeren Speckgürtel zu ziehen hält an.

Wobei für in Wien berufstätige auch schon Tulln und St. Pölten als Wohnort interessant werden, weil die öffentlichen Verkehrsmittel so attraktiv seien. Fachverbandsobmann Georg Edlauer und seine beiden Stellvertreter Gerald Gollenz und Reinhold Lexer wünschen sich von der Politik mehr Investitionsanreize, "vor allem im Bereich Sanierung, aber auch Wohnraumschaffung".

Bei Baugründen liegt die Preisspanne vom günstigsten Flecken in der Steiermark bei 77,20 Euro bis zum teuersten in Wien bei 761 Euro. Einfamilienhäuser waren im Bundesland Salzburg mit durchschnittlich 2.649 Euro pro Quadratmeter am teuersten, in der Steiermark mit 1.255 Euro am billigsten. Neue Eigentumswohnungen kosteten in der Stadt Salzburg mit durchschnittlich 4.380 Euro am meisten. In St. Pölten waren nur 1.889 Euro zu bezahlen.

Aber auch diese Durchschnittswerte sagen nur wenig aus. Zwischen einer normalen Wohnlage und einer sehr guten Wohnlage liegt auch innerhalb einer Stadt ein deutlicher Unterschied: In Salzburg etwa koste der "normale" Quadratmeter 3.794 Euro, die Bestlage 5.108 Euro. In St. Pölten liegt die Preisspanne zwischen 1.697 und 2.111 Euro.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf