Immobilienfirma Corestate bereitet Börsengang vor

Frankfurt - Die Immobilienfirma Corestate ist auf dem Weg an die Frankfurter Börse. Angestrebt wird ein Erlös von rund 100 Mio. Euro durch den Verkauf von Aktien aus einer Kapitalerhöhung, wie die Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg am Montag mitteilte. Zudem wollen einzelne Altaktionäre Anteile aus ihrem Bestand verkaufen.

Über 50 Prozent der Aktien sollen nach dem Börsengang im Streubesitz sein, wie Corestate mitteilte. Aktuell halten die Gründer Ralph Winter und Thomas Landschreiber 71 Prozent des Grundkapitals. Weiterer Kernaktionär ist das in der Schweiz börsennotierte Unternehmen Intershop Holding AG mit 28,1 Prozent.

Corestate Capital Holding S.A. bezeichnet sich als Immobilien Investment-Manager. Seit 2006 bietet die Firma Dienstleistungen rund um Immobilien an. Den Großteil seiner Erträge erziele Corestate mit Management- und Beratungsgebühren. Den Börsengang begleiten Berenberg und Bankhaus Lampe.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

Newsticker

Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

Newsticker

Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

Newsticker

Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht