Immobilienfirma ADO Properties hat 100 Mio. Euro eingesammelt

Der auf Berlin spezialisierte Immobilieninvestor ADO Properties hat rund 100 Mio. Euro frisches Kapital eingesammelt. Das Unternehmen verkaufte nach Angaben vom späten Mittwochabend 3,5 Millionen neue Aktien an institutionelle Investoren zum Preis von je 28,50 Euro. Zuvor war das Papier mit 29 Euro aus den Handel gegangen.

Nach Firmenangaben sagte der israelische Großaktionär ADO Group zu, 37 Prozent der neuen Aktien zu zeichnen und seine Beteiligung damit stabil zu halten. Mit dem Geld wolle ADO Properties weitere Wohnungen in Berlin kaufen. Organisiert wurde die Platzierung von der Investmentbank Kempen.

ADO Properties war im Juli 2015 an die Frankfurter Börse gegangen, hatte dabei seine Aktien aber erst im zweiten Anlauf und mit finanziellen Abstrichen untergebracht. Damals wurden die Papiere zu je 20 Euro platziert. ADO Properties nahm damit 200 Mio. Euro ein, der Rest des Erlöses ging an die ADO Group. Im Herbst wurde das Unternehmen in den Kleinwerteindex SDax aufgenommen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden