Immobilienfirma ADO Properties hat 100 Mio. Euro eingesammelt

Der auf Berlin spezialisierte Immobilieninvestor ADO Properties hat rund 100 Mio. Euro frisches Kapital eingesammelt. Das Unternehmen verkaufte nach Angaben vom späten Mittwochabend 3,5 Millionen neue Aktien an institutionelle Investoren zum Preis von je 28,50 Euro. Zuvor war das Papier mit 29 Euro aus den Handel gegangen.

Nach Firmenangaben sagte der israelische Großaktionär ADO Group zu, 37 Prozent der neuen Aktien zu zeichnen und seine Beteiligung damit stabil zu halten. Mit dem Geld wolle ADO Properties weitere Wohnungen in Berlin kaufen. Organisiert wurde die Platzierung von der Investmentbank Kempen.

ADO Properties war im Juli 2015 an die Frankfurter Börse gegangen, hatte dabei seine Aktien aber erst im zweiten Anlauf und mit finanziellen Abstrichen untergebracht. Damals wurden die Papiere zu je 20 Euro platziert. ADO Properties nahm damit 200 Mio. Euro ein, der Rest des Erlöses ging an die ADO Group. Im Herbst wurde das Unternehmen in den Kleinwerteindex SDax aufgenommen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht