Immobilienboom: Baubranche wächst europaweit

München (APA/dpa) - Die Baubranche in Europa floriert wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr. In 19 europäischen Staaten werden die Umsätze der Branche heuer um 3,5 Prozent wachsen, erwartet die Forschungsgruppe Euroconstruct. "Ein kräftigeres Wachstum gab es in Europa letztmals 2006", sagte Ludwig Dorffmeister, Immobilienfachmann des Münchner ifo-Instituts, am Freitag.

Erstmals steigt demnach die Baunachfrage in allen untersuchten 19 Ländern - inklusive Österreich - zugleich. Spitzenreiter ist Ungarn mit einem geschätzten Erlösplus von rund einem Viertel. Mit einem Ende des Trends rechnen die Experten nicht: Bis 2020 ist demnach europaweit mit einem weiteren Anstieg von sechs Prozent zu rechnen.

Für Deutschland erwarten die Forscher 2017 eine Beschleunigung der Baukonjunktur, angetrieben auch vom Wohnungsbedarf. In der Euroconstruct-Gruppe arbeiten Wirtschaftsforscher und Immobilienfachleute aus den 19 Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und die Schweiz.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018