Immobilien: Kauf in Deutschland meist noch immer billiger als Mieten

Berlin - Trotz steigender Immobilienpreise in Deutschland ist Kaufen einer Studie zufolge langfristig immer noch günstiger als Mieten. Dies gelte weitgehend auch für den Fall, dass die extrem niedrigen Hypothekenzinsen um einen Prozentpunkt stiegen, teilte das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Mittwoch mit.

Die Forscher räumten zwar ein, dass sich Immobilien seit 2008/09 verteuert hätten, betonten aber: "Doch trotz des Preisanstiegs in den vergangenen Jahren liegen die Kosten des Wohnens im Eigentum in den meisten Regionen dank der aktuell niedrigen Kreditzinsen deutlich unter den Mietkosten."

Seit der Schuldenkrise legen Investoren wegen der niedrigen Zinsen Geld verstärkt in Immobilien an. Zudem verwirklichen sich private Häuslbauer zunehmend den Traum der eigenen vier Wände. Vor allem in Großstädten zog die Nachfrage an und trieb die Preise hoch. Die Bundesbank sieht trotz "Überbewertungen" in einigen Metropolen keine flächendeckende Blase. Das IW spricht insgesamt von Nachholeffekten, da die Preise bis 2008 eher stagnierten und zum Teil sogar sanken.

Aus einer Modellrechnung der Forscher geht hervor, dass sich Wohnen zur Miete 2008 in 95 Prozent der deutschen Landkreise und kreisfreien Städte langfristig mehr lohnte als in einer eigenen Wohnung oder einem Haus zu leben. Im vorigen Jahr hingegen "war es nur noch in den Landkreisen Miesbach, Aichach-Friedberg, Rosenheim und in Kempten im Allgäu sinnvoll zu mieten". Selbst bei einem Zinsanstieg von einem Prozentpunkt lägen die sogenannten Selbstnutzerkosten von Eigentümern laut IW nur in 35 von rund 400 Kreisen um mehr als zehn Prozent über den Mietkosten. Betroffen wären nur Regionen im boomenden Bayern.

"Die Gefahr einer spekulativen Blase ist gering, auch bei steigenden Zinsen", sagte IW-Experte Michael Voigtländer. Zudem steige das Volumen der Immobilienkredite in Deutschland nur gering - und damit deutlich weniger als in Spanien oder Irland, wo am Wohnungsmarkt jeweils eine Preisblase platzte. Auch habe sich der Kapitalanteil, den sich Häuslebauer für ihre Finanzierung von Banken leihen, zuletzt kaum geändert.

Laut einer Umfrage des Eigentümerverbands Haus und Grund hat in den deutschen Städten knapp jeder zweite private Vermieter in den vergangenen zwei Jahren die Miete erhöht. Mieter in Metropolen wie München und Düsseldorf besonders betroffen. Hauptgeschäftsführer Kai Warnecke hält die geplante Mietpreisbremse für einen möglichen Grund. "Der eine oder andere, der sonst sagte, ich warte auf den nächsten Mieter, erhöht nun doch", sagte Warnecke am Mittwoch in Berlin.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach