s Immo verdiente im ersten Quartal mehr

Die börsennotierte s Immo hat im ersten Quartal 2015 bei leicht fallenden Erlösen um gut 20 Prozent mehr verdient. Der Periodenüberschuss stieg von 6,7 auf 8,1 Mio. Euro. Die Mieteinnahmen fielen im Vergleich zum Vorjahresquartal nach Immobilienverkäufen von 28,2 auf 27,2 Mio. Euro. Aus der Hotelbewirtschaftung erlöste die s Immo 8,7 Mio. Euro - nach 7,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.

Die Erlöse stagnierten insgesamt bei 44,3 (44,8) Mio. Euro. Das Bruttoergebnis sei von 25,6 auf 23,3 Mio. Euro gefallen, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit. Das Betriebsergebnis (EBIT) brach von 26,5 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro ein. Positive Bewertungseffekte bei Währungen und Derivaten führten zu einer deutlichen Verbesserung des (negativen) Finanzergebnisses von minus 17,8 Mio. Euro auf minus 9 Mio. Euro.

Damit erhöhte sich im ersten Quartal 2015 der NAV (Eigenkapital-Buchwert) von 8,31 Euro Ende 2014 auf 8,41 Euro je Aktie Ende März. Der EPRA-NAV (Nettovermögenswert) stieg im gleichen Vergleichszeitraum von 10,63 auf 10,71 Euro je Aktie.

2015 will die s Immo etwa 180 Mio. Euro investieren. Zwei Drittel davon sollen für Akquisitionen in Deutschland verwendet werden, vor allem für Gewerbeobjekte in Berlin und umliegenden großen Städten. Aber auch am Heimmarkt Wien sowie in Zentral- und Südosteuropa seien Zukäufe und Entwicklungsprojekte geplant. Vorstandsmitglied Friedrich Wachernig wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: "Der Auftakt ist erneut gut gelungen und dem weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2015 blicken wir sehr positiv entgegen."

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen