s Immo nach neun Monaten mit weniger Erlösen und etwas mehr Gewinn

Der börsennotierte Immobilienkonzern s Immo hat heuer in den ersten drei Quartalen einen leichten Rückgang bei den Erlösen und etwas mehr Gewinn verzeichnet. Der Periodenüberschuss betrug 22,2 nach 21,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg um 6,6 Prozent auf 27,3 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) auf 74,9 (72,2) Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die Gesamterlöse der s Immo gingen in den ersten neun Monaten gegenüber der Vorjahresperiode von 145,3 auf 140,5 Mio. Euro zurück. Die darin enthaltenen Mieterlöse lagen trotz Immobilienverkäufe bei 84,5 (88,3) Mio. Euro. Analysten schätzen die Mieteinnahmen im Vorfeld auf durchschnittlich 85 Mio. Euro.

Beim EBIT rechneten Analysten mit einem Plus von drei Prozent auf 74,2 Mio. Euro und beim Nettogewinn wurde ein zweiprozentiger Zuwachs auf 20 Mio. Euro erwartet.

Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung erhöhten sich leicht auf 30,2 (29,2) Mio. Euro, weiters gab es eine geringfügige Steigerung beim Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung auf 6,9 (6,5) Mio. Euro. "Die verkaufsbedingte Verringerung der Mieterträge wurde durch Verbesserungen in den immobilienbezogenen Kosten und ein erhöhtes Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung weitestgehend ausgeglichen", hieß es in der Aussendung.

Der EPRA-NAV (Net Asset Value/Nettovermögenswert), eine der wichtigsten Kennzahlen von Immounternehmen, wurde auf 9,89 (9,76) Euro je Aktie verbessert.

Für das Gesamtjahr ist Vorstandsvorsitzender Ernst Vejdovszky optimistisch: "Auf dem Weg zu unseren Zielen für das heurige Jahr sind wir voll im Plan. Auf Basis dieser erfolgreichen Quartalszahlen bekräftigen wir, dass wir das sehr gute Konzernergebnis 2013 im laufenden Jahr erneut steigern werden." Das Unternehmen investiere in vier Nutzungsarten in vier Regionen mit Fokus auf Hauptstädten innerhalb der Europäischen Union. So nutze man unterschiedliche Immobilienzyklen und erkenne Potenziale frühzeitig. Der Fokus liege vor allem auf dem boomenden Berliner Immobilienmarkt.

Ende September legte die s Immo eine fünfjährige Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 100 Mio. Euro und einem Kupon von 3 Prozent pro Jahr auf. "Mit der Anleihe nutzte das Unternehmen das günstige Zinsumfeld, um so das Wachstum der Gesellschaft voranzutreiben", so das Unternehmen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte