s Immo im ersten Halbjahr mit etwas mehr Gewinn

Die börsennotierte s Immo hat im ersten Halbjahr den Periodenüberschuss auf 20,9 Mio. Euro gesteigert, nach 16,4 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. In den ersten sechs Monaten beliefen sich die Gesamterlöse des Immobilienkonzerns auf 92,2 (93,2) Mio. Euro. Die darin enthaltenen Mieterlöse betrugen 54,6 Mio. Euro und waren damit etwas niedriger als im ersten Halbjahr 2014 mit 56,8 Mio.

Die s Immo veräußerte im ersten Halbjahr sechs Immobilien mit einem Buchwert von insgesamt 45,9 (39,6) Mio. Euro. Die Vermietungs-Rentabilitätszahl (FFO I), die keine Verkaufseffekte beinhaltet und die als wichtige Kennzahl für die operative Performance eines Immobilienunternehmens gilt, stieg im ersten Halbjahr 2015 um 17,8 Prozent auf 17,9 Mio. Euro.

Für die positive Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr sei das Finanzergebnis "maßgeblich verantwortlich", erklärte s-Immo-Chef Ernst Vejdovszky in einer Aussendung am Donnerstag. Das Unternehmen habe 2014 begonnen, seine Finanzierungsstruktur neu auszurichten. Im Zuge dessen wurden mehrere Anleihen emittiert, Genussscheine zurückgekauft und eingezogen. Außerdem habe die s Immo Zinsabsicherungen zurückgekauft, die in einem höheren Zinsumfeld abgeschlossen worden waren und in den nächsten Jahren ausgelaufen wären.

Die s Immo bekräftige ihren Ausblick für das laufende Jahr. Bis 2018 soll der FFO von 21,3 Mio. Euro auf über 40 Mio. Euro nahezu verdoppelt werden. Mittelfristig will der Immobilienkonzern sein Portfolio weiter ausbauen, etwa zwei Drittel des geplanten Volumens für Akquisitionen von Objekten und Grundstücken sind in Deutschland vorgesehen. "Großes Potenzial" ortet das s-Immo-Management bei Berliner Gewerbeimmobilien.

Rom (APA) - Das italienische Modelabel Giorgio Armani will der Produktion von Accessoires mehr Gewicht verleihen. "Derzeit generieren wir 85 Prozent des Umsatzes mit Bekleidung und 15 Prozent mit Accessoires. Wir wollen dieses Verhältnis auf 70/30 in drei Jahren ändern", so Modepapst Giorgio Armani.
 

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Armani will Produktion von Accessoires steigern

Moskau/London (APA/Reuters) - Der erste große Börsengang eines russischen Unternehmens in London seit Beginn der Sanktionen im Ukraine-Konflikt vor rund drei Jahren nimmt Formen an. Die Gruppe En+, in die der Industriemagnat Oleg Deripaska sein Aluminium- und Wasserkraft-Geschäft gebündelt hat, legte am Montag die Preisspanne auf 14 bis 17 Dollar je Hinterlegungsschein (GDR) fest.
 

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London steht vor erstem großen russischen Börsengang seit 2014

Berlin (APA/dpa) - Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin ist im ersten Halbjahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Das geht aus dem am Wochenende veröffentlichten Finanzbericht hervor. Demnach sind die Verluste in den ersten sechs Monaten auf fast 447,6 Mio. Euro gestiegen - gut 163 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel zugleich von 1,7 auf rund 1,5 Mrd. Euro.
 

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Finanzbericht offenbart desolate Lage von Air Berlin