IMBA-Chef: Entscheidung über Penningers Zukunft vertagt

Wien - Ob der Direktor des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Josef Penninger, nach Deutschland wechselt, wird sich laut IMBA nicht heute, Montag, entscheiden. In den vergangenen Tagen hatte es geheißen, dass Penninger bis 4. Mai über das Angebot des Direktorspostens am Berliner Max-Delbrück-Centrum (MDC) für Molekulare Medizin entscheiden müsse.

Eine neue Frist für das Angebot aus Deutschland gebe es noch nicht. Es sei derzeit "alles im Fluss", hieß es aus dem IMBA gegenüber der APA.

Als Reaktion auf das Angebot des ungefähr 1.500 Mitarbeiter umfassenden und mit einem Jahresbudget von etwa 80 Mio. Euro ausgestatteten MDC laufen Abwehrverhandlungen zwischen dem Genetiker und ÖAW-Präsident Anton Zeilinger. Laut Medienberichten hat auch Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) gemeinsam mit der Stadt Wien zusätzlich mehr als 20 Mio. Euro in den nächsten Jahren für das IMBA in Aussicht gestellt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

Newsticker

Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

Newsticker

USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

Newsticker

BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen