Image der Lehre wird besser - viele negative Klischees bleiben

Wien (APA) - Das Image der Lehre hat sich in den vergangenen Jahren verbessert, ergab eine Willhaben-Umfrage unter 3.500 Personen, darunter mehr als 2.000 ausgelernten, aktiven und angehenden Lehrlingen. 47 Prozent sprachen von einer Verbesserung, 23 Prozent von einer Verschlechterung und 19 Prozent sahen keine Veränderungen. Die Lehrlingsausbildung ist aber noch immer mit negativen Klischees behaftet.

Das berichtet die ebenfalls von Willhaben befragte Billa-Personalmanagerin Manuela Koisser. Ihrer Meinung nach gehören die Chancen, die eine Lehre bietet, in der Öffentlichkeit und vor allem in den Schulen stärker thematisiert.

Die Berufsaussichten nach einer abgeschlossenen Lehre haben sich in den vergangenen Jahren nach Meinung von 42 Prozent aller Befragten verbessert, knapp ein Viertel wähnt hingegen eine Verschlechterung. Besonders positiv sind hier die Salzburger und Oberösterreicher eingestellt, besonders negativ die Wiener und Burgenländer.

Gute Lehrlinge sind hart umworben, so Martina Wasser von der Kika/Leiner-Personalentwicklung. Die befragten HR-Spezialisten geben Lehrlingen folgende Tipps: Ordentliche und vollständige Bewerbungsunterlagen, pünktlich, gepflegt und passend gekleidet zum Bewerbungsgespräch erscheinen und Interesse am Unternehmen zeigen. No-Gos sind Unpünktlichkeit, Kaugummikauen oder Handyklingeln während eines Bewerbungsgesprächs oder schmuddelige Kleidung.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne