Illy sucht Finanzpartner: Kontakte in Frankreich und Hongkong

Rom (APA) - Der italienische Kaffeeröster Illy sucht nach Kapital zur Konsolidierung seines Non-Core-Geschäfts außerhalb der Kaffeeproduktion. Kontakte seien Frankreich und in Hongkong mit möglichen Finanzpartnern im Gange, berichtete Firmenpräsident Riccarlo Illy laut der römischen Tageszeitung "La Repubblica" (Donnerstagsausgabe).

Der neue Finanzpartner soll mit einer Minderheitsbeteiligung in eine Holding einsteigen, in die der Schokoladenhersteller Domori, der toskanische Weinproduzent Mastrojanni sowie die Produktion von Marmelade und Tee eingegliedert werden sollen. Auch der Teeproduzent Dammann Freres und der Marmeladenhersteller Agrimontana sollen in die Holding aufgenommen werden. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die Illy in den vergangenen Jahren zur Diversifizierung seines Geschäftsbereichs übernommen hat.

Illy will weiterhin stark auf Weinproduktion setzen. "Wir prüfen Akquisitionen in den Produktionsgebieten Montalcino (Toskana) und Barolo (Piemont)", sagte der Triester Unternehmer.

Der Kaffeeröster Illy soll dagegen ein Familienunternehmen bleiben. Einen Börsengang lehnt Illy entschieden ab. Zwischen 2011 und 2017 hat Illy seinen Umsatz von 372 Mio. Euro auf 516 Mio. Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug im Vorjahr 64,1 Mio. Euro. Im Familienunternehmen, gegründet vom gebürtigen Ungarn Ferenc Illy (Francesco Illy), generiert die Kaffeebranche 90 Prozent des Gruppenumsatzes.

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Energiekonzern Steag will vom Versorger RWE die Mehrheitsbeteiligung an dem gemeinsamen Steinkohlekraftwerk Bergkamen übernehmen. Steag habe eine Option dazu gezogen und die Pläne beim Bundeskartellamt angemeldet, bestätigte der Konzern am Dienstag.
 

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Steag will von RWE Mehrheit an gemeinsamen Kohlekraftwerk übernehmen