Ikea will gebrauchte Möbel zurückkaufen

Berlin/Stockholm (APA/dpa) - Der schwedische Möbelriese Ikea will künftig gebrauchte Möbel zurückkaufen. In Deutschland können Kunden vom 1. September an ihre nicht mehr benötigten Ikea-Möbel in zunächst fünf Pilothäusern anbieten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. In Österreich ist die Rückgabe in allen Filialen möglich.

Bezahlt werde per Warengutschein, zuvor könne per Internet ein unverbindlicher Angebotspreis ermittelt werden.

Damit wolle man "weg von linearen Mechanismen, wo aus Ressourcen Müll wird". Werden bestimmte Möbel wie Schränke oder Esstische nicht mehr gebraucht, können diese inklusive Fotos auf der Ikea-Webseite inseriert werden. Mitarbeiter schicken dann per Mail einen Preisvorschlag - mehr als bis zu 30 Prozent des letztgültigen Verkaufspreises in Form einer Guthabenkarte gibt es aber nicht.

Der Möbelhändler preist die "Zweite Chance" als Beitrag zum nachhaltigen Konsum. Auch andere Handelsunternehmen insbesondere aus dem Textilbereich bieten ähnliche Aktionen an. Ikea will nur Waren im "einwandfreien bis guten Zustand" annehmen. Die Produkte sollen dann in der Fundgrube der Märkte ohne Preisaufschlag, aber mit zusätzlicher Mehrwertsteuer angeboten werden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen