Ikea will in Russland trotz Krise weiter expandieren

Der weltgrößte Möbelkonzern Ikea hält trotz der Krise in Russland an seinen Expansionsplänen für das Land fest. "Wir haben einen langfristigen Plan für Russland", sagte Ikea-Sprecherin Martina Smedberg am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Stockholm. Das schwedische Unternehmen hoffe, daran festhalten zu können, beobachte die aktuelle Situation aber aufmerksam.

Auch wenn der Absturz des russischen Rubel Ikea im Dezember dazu gezwungen habe, vorübergehend den Verkauf von Küchenmöbeln und -geräten auszusetzen, bleibe das Vorhaben, bis 2020 zwei Mrd. Euro in Russland zu investieren, bestehen, sagte Smedberg. Aus Angst vor steigenden Preisen und einem weiteren Verfall der Landeswährung hatten im Dezember zahlreiche Russen ihre Ersparnisse in Möbel, Elektronik und sogar Autos investiert.

Ikea ist seit dem Jahr 2000 in Russland präsent und dort keiner echten Konkurrenz ausgesetzt. Inzwischen ist Russland für Ikea der viertwichtigste Markt nach Deutschland, den USA und Frankreich - und noch vor Schweden. Das Unternehmen plane bis 2018 insgesamt 15 Kaufhäuser in Russland und interessiere sich für "25 Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern", sagte eine andere Ikea-Sprecherin, Daniela Rogosic, der Zeitung "Dagens Nyheter".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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