Ikea startet Offensive gegen Online-Rivalen

Stockholm/Leiden (APA/Reuters) - Ikea will mit neuen Vertriebskanälen und einem Ausbau des Online-Handels seine Marktführerschaft verteidigen. "Bis Ende des Geschäftsjahres werden wir in allen Märkten E-Commerce haben", kündigte der vor einem Monat angetretene neue Chef der Ikea Group, Jesper Brodin, am Dienstag an.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte der schwedische Möbelhausriese den Umsatz bereinigt um Währungseffekte um fast vier Prozent auf 34 Mrd. Euro. Bestellungen über das Internet legten dabei um fast 30 Prozent zu. Dennoch macht der Online-Handel bisher nur rund fünf Prozent des Gesamtgeschäfts aus. Und die Konkurrenz durch den Online-Möbelhandel wächst stetig.

Die 403 Ikea-Läden weltweit gehören elf Francise-Nehmern, von denen die Ikea Group mit 355 Läden der größte ist. Der Konzern testet schon länger Alternativen zu seinen großen blau-gelben Einkaufszentren am Rande von Großstädten, etwa kleine Länden in den Innenstädten. Auch dort soll künftig die ganze Produktpalette verfügbar sein, kündigte die Ikea Group bereits am Montag an. Um Platz zu sparen, soll der Lieferdienst ausgebaut werden und auch neue digitale Präsentationsformen wie Virtual-Reality-Techniken zum Einsatz kommen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro