Ikea startet Offensive gegen Online-Rivalen

Stockholm/Leiden (APA/Reuters) - Ikea will mit neuen Vertriebskanälen und einem Ausbau des Online-Handels seine Marktführerschaft verteidigen. "Bis Ende des Geschäftsjahres werden wir in allen Märkten E-Commerce haben", kündigte der vor einem Monat angetretene neue Chef der Ikea Group, Jesper Brodin, am Dienstag an.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte der schwedische Möbelhausriese den Umsatz bereinigt um Währungseffekte um fast vier Prozent auf 34 Mrd. Euro. Bestellungen über das Internet legten dabei um fast 30 Prozent zu. Dennoch macht der Online-Handel bisher nur rund fünf Prozent des Gesamtgeschäfts aus. Und die Konkurrenz durch den Online-Möbelhandel wächst stetig.

Die 403 Ikea-Läden weltweit gehören elf Francise-Nehmern, von denen die Ikea Group mit 355 Läden der größte ist. Der Konzern testet schon länger Alternativen zu seinen großen blau-gelben Einkaufszentren am Rande von Großstädten, etwa kleine Länden in den Innenstädten. Auch dort soll künftig die ganze Produktpalette verfügbar sein, kündigte die Ikea Group bereits am Montag an. Um Platz zu sparen, soll der Lieferdienst ausgebaut werden und auch neue digitale Präsentationsformen wie Virtual-Reality-Techniken zum Einsatz kommen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker